Handweberei "Henni Jaensch-Zeymer" Inh. Ulla Schünemann


Inhaberin Ulla Schünemann

Die Handweberei Geltow im Spiegel der Medien

Bauer sucht Kultur

zurück zu den Pressestimmen

In der Handweberei der Ulla Schünemann

Auf der Heimfahrt hält Dieter Moor noch in Geltow bei einer alten Handweberei an – denn zum Abschluss seiner letzten Brandenburg-Tour will er seiner Frau ein Souvenir mitbringen. In dem jahrhundertealten Haus begrüßt ihn Ulla Schünemann, die den Familienbetrieb mit ihren beiden Töchtern zusammen führt. Die Handweberei ist zugleich ein "aktives Museum" – das heißt: Man kann den Weberinnen direkt bei der Arbeit zusehen. Wer durch die Räume wandert, entdeckt Spinnräder und Webstühle unterschiedlichster Art, aus Schlesien und Brandenburg – manche sind 300 Jahre alt. Ulla Schünemann erklärt Dieter Moor nicht nur, dass man als Handweberin "fit" sein muss und sich abends eine "Massage" wünscht. Bei einem Kaffee im Hof erzählt sie dem Besucher auch die Geschichte der Handweberei, die vor siebzig Jahren von der Bauhaus-Schülerin Henni Jänsch-Zeymer gegründet worden ist. Als diese im hohen Alter von 94 Jahren starb, hatte sie die Leitung der Handweberei schon an Ulla Schünemann übertragen, die hier als Kind groß geworden ist – genau wie ihre beiden Töchter. Im Laden der Handweberei findet Dieter Moor dann auch genau das passende Geschenk für seine Frau: eine wunderschöne handgewebte rote Stola. Gespannt, was seine Frau dazu sagen wird, fährt er zurück zu seinem Bauernhof. Erstausstrahlung am 21.10.2009 / rbb


Artikel von Dieter Moor zitiert nach rbb-online vom 24. 10. 2009