Handweberei "Henni Jaensch-Zeymer" Inh. Ulla Schünemann


Inhaberin Ulla Schünemann

Die Handweberei Geltow im Spiegel der Medien

Handweberei in Geltow

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Ausflugstipp

Auf dem Weg nach Werder lassen die meisten Ausflügler den kleinen Ort Geltow am Ufer der Havel einfach links liegen. Denn sie ahnen nicht, was für ein Kulturschatz sich dort verbirgt: die größte noch existierende Handweberei Deutschlands. Für zwei Euro Eintritt reisen die Besucher in dem Gebäude im eigenen Rhythmus in die Vergangenheit.

„Das Schiffchen fliegt der Webstuhl kracht, wir weben emsig Tag und Nacht" - Heinrich Heines sozialkritisches Gedicht klingt heute wie Nostalgie, weil das uralte Handwerk im vergangenen Jahrhundert fast ausgestorben war. Im aktiven Museum gibt es ein Dutzend Webstühle die rund zweihundert Jahre alt sind.

In der Weberei lernen die Schüler nicht nur, wie Schafswolle in mühsamer Handarbeit gereinigt wird bis sie endlich flauschig weich ist. Die Besucher erfahren auch, das richtig spinnen gar nicht so einfach ist, weil man den Faden nicht verlieren darf.

Aber natürlich sind Menschen langsamer als moderne Maschinen. Deshalb sind die Produkte nicht ganz billig, aber ihren Preis wert. So kosten Geschirrtücher im Hofladen 18.50 Euro. Eine handgewebte Wolljacke kostet 260 Euro, dafür erwirbt man aber auch ein Einzelstück, das wahrscheinlich ein Leben lang hält.


Artikel von Regina Paschke zitiert nach RBB - Abendschau vom 10. 02. 2006